Die Postkoloniale Theorie entsteht Mitte des 20. Jahrhunderts als kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Imperialismus. Sie zielt darauf ab, die Instrumentalisierung von Wissen und Sprache aufzudecken und koloniale Machtstrukturen in einer ‚Logik der Unterwerfung‘ zu lokalisieren. Ziel des Seminares ist es, sich mit den Grundzügen der postkolonialen Theorie vertraut zu machen und diese philosophiegeschichtlich zu verorten. Ein Vorwissen ist nicht erforderlich, es wird aber vorausgesetzt, dass einige der Primärtexte auf Englisch gelesen werden können.