Nach §12, Absatz 2, Satz 1 des Lehrerausbildungsgesetzes vom 12.05.2009 (zuletzt geändert durch Gesetz vom 29. Mai 2020) sowie §7 der entsprechenden Lehramtszugangsverordnung vom 25. April 2016 sollen Studierende mit dem beruflichen Ziel 'Lehramt an Berufskollegs' bereits im Bachelorstudium ein fachdidaktisch begleitetes, Eignungs- und Orientierungspraktikum absolvieren, welches „der kritisch-analytischen Auseinandersetzung mit der Schulpraxis, der Reflexion der Eignung für den Lehrerberuf und der Entwicklung einer professionsorientierten Perspektive für das weitere Studium dient.“

Im Rahmen dieser vom Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik, Gründungspädagogik und -didaktik begleiteten Veranstaltungen erhalten die Teilnehmer daher die Gelegenheit, über den Themenbereich der 'Qualitätsanalyse, -management und -sicherung an berufsbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen' ihr eigenes Praktikumsvorhaben wirtschaftsdidaktisch fundiert vorzubereiten. Neben einem entsprechendem Referat zu dem genannten Thema, welches auch dabei unterstützt, erste Beziehungen zwischen bildungswissenschaftlichen Theorieansätzen und konkreten pädagogischen Situationen herstellen zu können, organisieren sich die Studierenden ihr eigenes Praktikum, welches im Anschluss an die Vorlesungszeit stattfinden soll.

Ziel dieses, durch den Dozenten begleiteten Praktikums soll es sein, die Komplexität des schulischen Handlungsfelds aus einer professions- und systemorientierten Perspektive zu erkunden und einzelne pädagogische Situationen mit zu gestalten.

Im Anschluss ist ein auch themenbezogener Praktikumsbericht im Umfang von ca. 15 Seiten anzufertigen, der hilft, den Ausbau und die Ausgestaltung von Studium und die eigene professionelle Entwicklung reflektiert mit zu gestalten.

Zudem sollen die Teilnehmer dadurch auch an das selbständige wissenschaftliche Arbeiten und die Präsentation wissenschaftlicher Erkenntnisse heran geführt werden.